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Das Ende des fraglichen Bio-Joghurt

Seit Jahren vermarktet die Gesellschaft Danone in Frankreich einen Joghurt der in der Werbung als BIO-Produkt angepriesen wird und eines der meist verkauften Produkte in deren Sortiment ist.

Das Problem ist, dass der Joghurt "Bio de Danone®" nicht aus dem ökologischen Landbau resultiert und nicht biologischer ist als ein Mars®- oder Kinder®-Riegel...

Jahrelang haben die Fachkräfte des ökologischen Landbaus, die sich an die strikten Regelungen für Bio-Erzeugnisse halten, darum gekämpft, dass das aufhört, was sie als unlauteren Wettbewerb ansehen und als einen Betrug am Verbraucher.

Vergeblich, denn die französischen Gerichte haben in dieser Streitsache immer Nachsichtigkeit wenn nicht sogar Nachlässigkeit an den Tag gelegt. Dank der Europäischen Union werden die Bio-Erzeuger schließlich Recht bekommen und können sich zwischen ehrlichen Leuten auf ihrem Markt wiederfinden.

Die EG-Regelung Nr. 2029/81 legt in der Tat fest, dass Lebensmittel, die nicht aus dem ökologischen Landbau stammen, ab dem 1. Juli 2006 nicht mehr unter dem Namen „Bio“ vermarktet werden dürfen. In Frankreich verschwindet "Bio de Danone" ab November 2005 zugunsten der neuen Bezeichnung "Activia".

In Deutschland wechselte z.B. ein Hersteller die Bezeichnung von „Bioghurt“ zu „Bighurt“. Durch die große Ähnlichkeit der Bezeichnungen ist das aber wohl kaum einem Verbraucher aufgefallen.

 

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