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Fragen/Antworten zur Montignac-Methode



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In mehreren Artikeln in Frauenzeitschriften habe ich Kommentare von Dr. Jacques Fricker gelesen, Ernährungswissenschaftler am Krankenhaus Hôpital Bichat in Paris. Er sagt, die Montignac-Methode sei zwar wirksam, aber nicht ungefährlich, da sie zu einer Verringerung der Muskelmasse führt und wegen zu hoher Fettzufuhr das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöht und deshalb gefährlich sei. Das erstaunt mich sehr, da mein Mann Ihre Diät befolgt hat und sich damit körperlich sehr wohl fühlt. Sein Cholesterinspiegel ist sogar deutlich gesunken. Was soll man von den negativen Aussagen von Herrn Dr. Fricker halten?


Dr. Fricker wurde Anfang der 90er Jahre bekannt als Anführer derer, die Montignac widersprochen haben. Er hat stark dazu beigetragen, die Montignac-Methode als „zu fette Trennkost“ darzustellen. Die unseriösen Kommentare, die er nach wie vor von sich gibt, sind darauf ausgerichtet der Methode zu schaden. Denn auch Herr Fricker weiß, es ist bewiesen, dass Gewichtsverlust, unabhängig von der angewandten Methode, zu einer Verringerung des Cholesterins führt. Daher ist es unverständlich, warum die Montignac-Methode, der Dr. Fricker immerhin zugesteht, dass man damit abnehmen kann, hier eine Ausnahme bilden sollte. Zudem führen zwei Prinzipien der Montignac-Methode, die bei ihrer Anwendung eingehalten werden, automatisch zu einer Verringerung der Risikofaktoren von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Dies wird von zahlreichen wissenschaftlichen Studien bewiesen. Das erste Prinzip ist der Verzehr von Kohlenhydraten mit niedrigem glykämischen Index, das zweite der Verzicht auf gesättigte Fette und „Trans-Fette“ zugunsten von einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Namhafte Kardiologen bescheinigen im Vorwort der meisten Bücher von Michel Montignac die wohltuenden Wirkungen seiner Methode hinsichtlich der Blutfettwerte ihrer Patienten. Eine groß angelegte kanadische Studie, die 2001 im British Journal of Nutrition unter der Leitung des Kardiologen Prof. Dumesnil veröffentlicht wurde, hat sogar die besonders positive Wirkung der Montignac-Methode auf die Verringerung der Risiken von Herz-Kreislauf-Erkrankungen bewiesen. Im Übrigen haben alle Untersuchungen und Studien (insbesondere die des Prof. Dumesnil) gezeigt, dass die Eiweißzufuhr bei Anwendung der Montignac-Methode bei ungefähr 30 % liegt, d.h. doppelt so hoch wie die offiziellen Ernährungsempfehlungen. Dr. Fricker müsste wissen, dass bei dieser Zufuhr eine Verringerung der Muskelmasse nur schwer möglich ist. .

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